17.12.: Straszenfest … in unserer Hand.

17.12.: Actionday & Straszenfest

„ACCESS ALL AREAS! – Flora bleibt unverträglich!“ Wir beteiligen uns am Hamburger Aktionstag der Roten Flora und zeigen uns solidarisch im Kampf für eine Stadt, die von den Bewohner_innen selbst gestaltet und gelenkt wird.

Kommt am 17.12.11 ab 13:00 Uhr auf die Kalker Hauptstraße; schaut euch um, macht mit, habt Spaß.

recht-auf-stadt: straszenfest

Infos unter:
http://florableibt.blogsport.de/2011/07/12/access-all-areas/
http://twitter.com/#!/squat_a_lot/

leerstehende Schule in Duisburg besetzt !

+++++UPDATE+++++
In der Nacht vaon Samstag auf Sonntag wurde die Schule „freiwillig“ durch die Besetzer_innen geräumt. Die Ausgangssituation war, dass die Stadt Duisburg auf Räumung wegen angeblich mangelden Brandschutzes beharrte und eine übermüdete Polizeihundertschaft die Aktivist_innen im Haus drangsalierte und bedrohte.
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Am Samstag, 3.12 hat eine Gruppe junger Menschen, die sich der Kampagne “DU it yourself!” zurechnet, einen Teil der ehemaligen Hauptschule an der Werthstraße in Duisburg-Laar besetzt.Mit der Besetzung startet die Aktionswoche “Leerstand beleben”, welche der Forderung nach einem unkommerziellen sozio-kulturellen Zentrum für Duisburg Nachdruck verleihen möchte. Das Schulgebäude soll für eine Vielzahl kultureller, sozialer und politischer Veranstaltungen genutzt werden.

hier der indy artikel dazu : http://linksunten.indymedia.org/de/node/51408

Rèsumè 5.11.2011- Stadtaufwertung: Perspektiven des Häuserkampfes

-Diskussionsveranstaltung-

Rèsumè vom 05. November

(Eines vorweg; wir sind begeistert, dass viele Menschen aus unterschiedlichen politischen Spektren am 05.11. ihren Weg ins AZ gefunden haben und was für inspirierende Diskussionen und Gespräche sich entwickeln konnten.)

Zu Beginn wurde in einem von squat-a-lot vorbereiteten Vortrag, neben einer allgemeinen Definition von Aufwertungsphänomenen, vorallem die Rolle der „autonomen Gentrifizierer_innen“ und der sog. „kreativen Klasse“ unter die Lupe genommen.
Verschiedene Strategien der Gegenwehr wurden in Diskussionen und den Workshops beleuchtet. Ein_e Teilnehmer_in nahm hierbei Bezug auf das Gängeviertel in Hamburg, das sich durchaus als erste Invasor_innen-Welle* begreift und dessen Besetzer_innen ihren kulturellen Status als Bohéme** in Legalisierungsverhandlungen strategisch nutzen konnten. Die Städte wollen selbstverständlich vom kulturellen Kapital der alternativen Szene profitieren und es (sei es zur Imageverbesserung) inwertsetzen. Anhand dieses Beispiels entwickelte sich eine Diskussion, welche in die Workshopphase überging. Interessante Ansätze waren vorallem, ab welchem Punkt sich Kulturprojekte ausnutzen ließen und dass eine solidarische Politik der linken Projekte untereinander, als auch eine Zusammenarbeit mit Mieter_innen-Initiativen unabdingbar für eine wirksame Gegenwehr gegen Gentrifizierungsabläufe seien.

Hausbesetzungen stellen neben einem Einschnitt in Spekulationsprozess (und somit auch in die kapital. Verwertungslogik) auch einen Raum für politische Vernetzung dar.
Auch Strategien zur Abwertung des von Gentrifizierung betroffenen Viertels können von solchen Freiräumen aus entwickelt werden. Hierzu bemerkte ein_e Teilnehmer_in, dass solche Aktionen oft die Falschen (z.B. Anwohner_innen) treffen und schädigen würden. Jede direkte Aktion müsse im Vorfeld auf ihr Ziel und ihre Vermittelbarkeit geprüft werden.

Auch der letzte Workshop beschäftigte sich indirekt mit dieser Thematik. Die Frage nach vermittelbarer Militanz, dem nötigem Selbstschutz und sinnvollen direkten Aktionen beschäftigte uns in der letzten Diskussion und erhitzte die Gemüter. Ein militanter Gestus dürfe sich einer selbstreflektierenden Praxis nicht entziehen, sonst drohe bloßes BlackBlock-Mackergehabe („ junger, meist weißer, männlich sozialisierter Personen“, wie ein_e Teilnehmer_in ihre Erfahrungen beschrieb).

Ideen, weitere Veranstaltungen zu den großen Streitpunkten zu veranstalten, gibt es nun zu hauf; Gerne würden wir uns in Zukunft mit Fragen der vermittelbaren, direkten Aktion, aber auch mit grundlegender marxistischer Theorie, im Bezug auf existierende Klassengegensätze (diese stellten einige Diskussionsteilnehmer_innen in frage), beschäftigen. Gerade weil uns interessiert ob, und wenn ja, wo der Klassenantagonismus in Stadtaufwertungsprozessen sichtbar wird.

Erläuterungen:

*Sukzessions-Invasions-Zyklus : Alternative und künstlerische Milieus erschließen die Stadtviertel und fungieren als Pionier_innen der Stadtaufwertung. Die darauf folgende zweite Invasionswelle stellt dann eine einkommensstarke Bevölkerungsschicht da.

** Bohème : Substantiv, – ungebundenes, ungezwungenes Künstlerdasein; unkonventionelles Künstlermilieu.

!Party!

Soliparty am 18.11.

Ein Rückblick:

Am 23. Juli.2011 wurde die Moselstraße 8 in der Kölner Südstadt von Aktivist_innen besetzt. Ziel war es, das seit mehr als 2 Jahren leerstehende Haus dem Spekulationsprozess zu entziehen und vorallem einen selbstverwalteten Wohnraum zu schaffen. Bereits am 26.07. wurde das Projekt mit einem massiven Polizeiaufgebot geräumt.
Die Spendeneinnahmen dieser Party gehen an squat-a-lot um die Repressionskosten zu decken und die gleichnamige Kampagne zu finanzieren.

(Eine Schlafplatzbörse für die Proteste gegen den Rassist_innen-Marsch am darauffolgenden Tag in Kalk wird organisiert. Meldet euch am Infopoint.)

Wöchentliches Treffen

Es gibt was Neues:

Wir haben beschlossen, die Teilung in ein offenes und ein geschlossenes Plenum abzuschaffen. Ab jetzt gibt es einfach ein wöchentliches Treffen, zu welchem alle Leute herzlich eingeladen sind. Immer dienstags von 18:30 bis c.a. 21:00 Uhr im AZ Köln-Kalk, Wiersbergstraße 44.
Wir freuen uns auf dich.

Stadtaufwertung – Perspektiven des Häuserkampfes

Ort: AZ Köln (Parkettsaal)
Wann: 05. November, 16 Uhr

Die Kampagne squat-a-lot läd Interessierte zu Vorträgen, Workshops und
Diskussionsrunden ein. Wir wollen uns mit vier Themenblöcken beschäftigen,
rund um Gentrifizierung, Freiraumkampf und mögliche Aktionsformen im
Streit um unser Recht auf Stadt. Wir freuen uns auf euch!

(Anmerkung: Wir möchten keine Diskurse diktieren, sondern die Diskussion
um Besetzungen und den innerlinken Dialog um mögliche Aktionen fortführen.)

Das Programm;

1. Vortrag: „Gentrifizierung auf den Begriff gebracht (versuchsweise)“
2. Workshop: Freie Räume – Hausbesetzung als Notwendigkeit?
3. Workshop: Was ist gerechtfertigte Militanz?
4. Abschlussdiskussion: Perspektiven unserer „Gegenwehr“

Für jeden Themenblock haben wir c.a. 1 Std. eingeplant. Gegen 18 Uhr wird
es eine Pause geben in welcher ihr unser veganes Buffet plündern könnt ;)

Freiräume erkämpfen und Verteidigen

Die Filmreihe Freiräume erkämpfen und Verteidigen – Häuserkämpfe heute und gestern startet ab diesen Donnerstag im Autonome Zentrum Köln.
Hier die Termine

Donnerstag 6.10 9 Tage hinter Barrikaden

Freitag 14.10 Sag Niemals nie Hausbesetzung Mainzer Straße Berlin 1990

Freitag 21.10 Hausbesetzungen in Köln

Donnerstag 27.10 Hausbesetzungen in Hamburg

Donnerstag 03.11 aktuelle Hausbesetzungen und Freiraumkampagnen in Deutschland

Und hier passend dazu der Trailer

weitere Infos auch auf der Seite des Autonomen Zentrums Köln – http://unsersquat.blogsport.eu

Kukutza geräumt

Heute morgen wurde das Stadteilzentrum Kukutza in Bilbao geräumt. Das seit 13 Jahren besetzte Gebäude war vor allem dadurch bekannt das es im Gegensatz zu anderen Projekten fest im Stadteil verankert war und sowohl Kinder , Rentner, Jugendliche, Erwachsene, Autonome, unpolitische usw. sich an Kukutza beteiligt haben und es genutzt haben.

Infos zur Räumung
http://www3.de.indymedia.org/2011/09/316478.shtml

Musikalische Hausführung durch Kukutza

http://www.youtube.com/watch?v=e2VieT5ksyo

Solidarität schaffen, Häuser besetzten, Häuser verteidigen. Denn tote Stadt gibt es schon genug. Squat a lot solidarisiert sich mit allen Menschen die für und mit Kukutza gelebt und gekämpft haben. Der Kampf geht weiter. Unsere Häuser können sie zerstören, aber nicht unsere Träume!!!

Es geht weiter

Unser offenes Plenum findet jetzt alle 2 Wochen Dienstags um 18:30 im Autonomen Zentrum Köln statt. Das nächste ist am 04.10.2011. Unser organisatorisches Plenum findet in den Wochen dazwischen statt, wer interesse hat mitzudiskutieren oder mitzuhelfen kommt am besten zum offenen Plenum, wer noch etwas mehr machen will und z.B. die offenen Plena mit vorbereiten will ist auch zu unserem organisatorischen Plenum eingeladen. Es wird im Laufe der Woche auch noch ein offener Mailverteiler eingerichtet. Gruppen die sich mit uns vernetzen wollen können gerne eine Email an unsere Kontaktemail schreiben.

Offenes Plenum

Unser erstes Offenes Plenum findet am Dienstag den 20. September um 18:30 im Autonomen Zentrum Köln statt. Herzliche Einladung an Gruppen, Gruppenvertreter und Privatpersonen.